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Wie man sich auf das Laufen bei kaltem Wetter vorbereitet

Wie man sich auf das Laufen bei kaltem Wetter vorbereitet

In den Sommermonaten treibt es einen geradezu nach draußen. Bei der sportlichen Betätigung die frische Luft einzuatmen und die wärmenden Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren, ist ein Wohlgenuss. Im Winter hingegen fällt es einem häufig schon schwerer, sich aufzuraffen. Allerdings bringt Joggen bei kaltem Wetter einige Vorteile mit sich. Nicht nur wird das Immunsystem gestärkt, auch kommt es durch die niedrigeren Temperaturen zu einem höheren Energieumsatz. Wer also das Ziel hat, ein paar Kilos zu verlieren, der wird beim Training bei Minusgraden schnellere Erfolge verzeichnen. Dies gilt allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt. Es wird davon abgeraten, Sport im Freien zu treiben, wenn die Temperaturen auf weniger als -15 °C fallen. Gemeint ist damit die gefühlte Temperatur. Ein bewölkter Himmel mit starkem Wind kann die eigentliche Temperatur locker um 5 - 10 °C reduzieren. 

Alles um den Gefrierpunkt herum sollte jedoch keine Ausrede darstellen, bei kaltem Wetter laufen zu gehen. Eine gute Vorbereitung ist dabei allerdings das A und O - und genau diesem Punkt wollen wir uns jetzt widmen.

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Das perfekte Outfit

Sicherlich spielt das Outfit beim Sport immer eine bedeutende Rolle, aber beim Joggen bei kaltem Wetter ist dieses besonders relevant, um die Gesundheit nicht zu gefährden. Schließlich bringt es kaum etwas, wenn man sich direkt bei der ersten Laufrunde verkühlt und die nächsten Wochen krank im Bett verbringen muss. 

In der Regel wärmt der Körper selbst beim Training bei Minusgraden schnell auf. Bis es jedoch soweit ist, sollte man sich so kleiden, dass man nicht stark friert. Die Lösung liegt in der bekannten Zwiebeltechnik. Als Oberteil empfiehlt sich, eine Basisschicht eines thermoaktiven Langarmshirts zu wählen. Sollte es besonders kalt sein, sollte als zweite Schicht eine wärmende Laufweste bevorzugt werden, bevor als Letztes eine regen- und windabweisende Jacke angezogen werden kann. Sollte es während des Laufens dann zu warm werden, kann die Jacke einfach um die Hüfte gebunden werden. 

Da die Beine in der Regel weniger temperaturempfindlich sind, sollte hier das Tragen von Lauf-Tights ausreichen. 

Besonders unangenehm kann das Laufen bei kalter Luft an den Händen werden. Selbst wenn der Körper bereits gut durchblutet ist, wollen die Fingerspitzen einfach nicht warm werden und fangen möglicherweise sogar an zu kribbeln. Abhilfe können ein paar gute Handschuhe schaffen. Ob Sie sich für Fäustlinge oder Fingerhandschuhe entscheiden, bleibt dabei ganz Ihrem Geschmack überlassen. Wichtig ist nur, dass Sie auf ein wasserfestes Obermaterial achten, so dass die Handschuhe bei starkem Nebel, Regen oder Schnee nicht durchnässen. 

Letztlich fehlt für das perfekte Outfit nur noch ein Schutz für den Kopf- und Nackenbereich. Wie jeder weiß, geht die meiste Kälte über den Kopf verloren. Daher sollte eine Mütze beim Laufen bei kalten Temperaturen zum festen Repertoire gehören. Eine leichte Kopfbedeckung ist hier in der Regel die bessere Wahl, um starkes Schwitzen zu vermeiden. Um den Nacken schön warm zu halten, kann ein Kapuzenschal oder Snood angelegt werden. 

Das richtige Schuhwerk

Gute Laufschuhe sind beim Joggen das ganze Jahr über von hoher Relevanz, schließlich sind es die Füße, die Sie die ganze Laufstrecke über tragen. Im Winter sollte dem Aspekt des Bodenbelages noch einmal besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Schließlich ist bei Frost, Eis und Schnee eine besonders gute Bodenhaftung nicht nur komfortabler, sondern bietet auch mehr Sicherheit. Achten Sie also darauf, dass Ihre Schuhe ein ordentliches Profil haben, wenn Sie bei kaltem Wetter laufen.

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Flüssigkeitshaushalt aufrecht erhalten

Im Sommer wird die Aufnahme von Flüssigkeit fast schon zum Selbstläufer, da wir durch die Hitze automatisch mehr trinken. Im Winter bleibt das Durstempfinden häufig aus. Doch gerade beim Joggen bei kaltem Wetter sind die niedrigen Temperaturen eine zusätzliche Herausforderung für unseren Körper, weshalb auf Flüssigkeitsaufnahme nicht zu kurz kommen darf. Ideal eignen sich hierbei isotonische Getränke wie Olimp Iso Plus® Powder, die den Körper gleichzeitig auch mit wichtigen Vitaminen und Elektrolyten versorgen.  

Als kleinen Tipp möchte ich außerdem Wasser mit Geschmack erwähnen. Stilles Wasser ist nicht immer jedermanns Sache und stellt keinen großen Anreiz dar. Mit der entsprechenden Geschmacksrichtung greift man dann schon mal eher zur Wasserflasche. 

Eine ausgewogene Ernährung

Wie es für jeden aktiven sowie wenig aktiven Lebensstil eine Rolle spielt, sollte natürlich auch beim Joggen bei kaltem Wetter auf eine ausgewogene Ernährung geachtet werden. Damit das Immunsystem volle Leistung bei niedrigen Temperaturen erbringen und den Körper vor Viren schützen kann, gilt es viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen. Zusätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Energielevel während des Trainings nicht zu weit abfällt. Protein Bars oder andere Energieriegel stellen eine handliche Möglichkeit dar, den Körper auch während eines langen Laufes entsprechend zu versorgen.